Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR)
Die „Norm für Rechenzentren“ (DIN EN 50600) legt genau fest, welche Art von Messtechnik verwendet werden soll und an welchem Ort in welcher Weise die Messpunkte angebracht werden sollen. Da Laien oft überfordert sind, bietet der Markt eine Vielzahl von unterschiedlichen Messgeräten in differenzierten Qualitäten an.

Effizient und intelligent
Um einen nachhaltigen Betrieb eines Rechenzentrums zu gewährleisten, ist eine Übersicht aller Messwerte unerlässlich. Nur so können Energieverbräuche ausgewertet und analysiert werden. Kombiniert mit einer durchgängigen Fehlerstromüberwachung (RCM-Überwachung) trägt die Messtechnik aktiv zum Personenschutz und zur Verfügbarkeit bei.
Die effiziente und intelligente Steuerung und Regelung von unterschiedlichen IT-Infrastruktur-Komponenten gelingt nur, wenn integrierte Lösungen verwendet werden.
Eine zuverlässige Stromversorgung ist die Grundlage für einen reibungslosen Betrieb eines Rechenzentrums. Die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sorgt dafür, dass die IT-Infrastruktur in einem Rechenzentrum auch bei Stromausfällen weiterhin verfügbar ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kühlung, welche ebenfalls einen unterbrechungsfreien Betrieb gewährleistet. Die Kühlung von Servern und anderen IT-Komponenten ist besonders energieintensiv und muss daher sorgfältig geplant werden.
Messwerte müssen regelmäßig ausgewertet werden, um den Energieverbrauch zu analysieren und in der Folge auch optimieren zu können. Durch eine durchgängige Fehlerstromüberwachung (RCM-Überwachung) wird auch der Personenschutz gewährleistet. Integrierte Lösungen sind notwendig, um die IT-Infrastruktur effizient und intelligent steuern und regeln zu können.
MSR-Technik: Anlagenzustände erfassen und beherrschen
Messstellen und Datenqualität
Temperatur, Feuchte, Druck, Durchfluss und elektrische Messwerte bilden die Grundlage der Regelung. Position, Messbereich und Genauigkeit der Sensoren müssen zur Aufgabe passen. Plausibilitätsprüfung und einheitliche Zeitstempel erleichtern die Auswertung.
Regelung und Verriegelung
Sollwerte, Regelkreise und Freigabebedingungen werden für Normalbetrieb, Teillast und Störung beschrieben. Lokale Schutzfunktionen dürfen nicht von einer einzelnen zentralen Anzeige abhängen. Das Verhalten bei Sensor- oder Kommunikationsausfall wird festgelegt.
Schnittstellen zur Gebäudeautomation
Anlagen verschiedener Hersteller benötigen abgestimmte Datenpunkte, Einheiten und Zustandsmeldungen. Schnittstellen und Netzwerksegmente werden dokumentiert. Visualisierung, Alarmierung und historische Daten sollten dieselbe eindeutige Anlagenkennzeichnung verwenden.
Funktionsprüfung im Verbund
Einzelne Sensorprüfungen ersetzen keinen Test der Wirkungskette. Bei der Inbetriebnahme werden Regelverhalten, Störungen und Eskalation gemeinsam geprüft. Einstellwerte, Sicherungen der Konfiguration und Zuständigkeiten werden an den Betrieb übergeben.
Vorsprung durch Wissen
Wir planen mit Ihnen gemeinsam eine optimale Lösung für ihr Rechenzentrum, welches ihre Ansprüche erfüllt und dessen Energiebedarf und Betriebskosten nachvollziehbar bewertet werden. Kontaktieren Sie uns gerne für ein Beratungsgespräch.