FAQs

Rund um das umfangreiche Thema „Rechenzentrum“ bzw. “RZ” stellen sich eine Vielzahl an Fragen.
Wir haben die wichtigsten und interessantesten Fragen zusammengestellt und beantworten diese hier in unseren FAQs.

Was genau ist ein Rechenzentrum?

Ein Rechenzentrum (RZ) ist ein speziell entworfenes Gebäude oder Raum, das dazu dient, eine große Menge an Computer- und Netzwerkgeräten zu beherbergen und zu betreiben. Die Hauptaufgabe eines Rechenzentrums besteht darin, Daten und Anwendungen zu speichern, zu verarbeiten und zu verteilen. Dazu benötigt es eine sichere physische Umgebung, eine ständige Strom- und Kühlversorgung, eine leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur und eine effektive Verwaltung der Hard- und Softwarekomponenten. Rechenzentren werden oft von großen Unternehmen, Regierungsbehörden oder Hosting-Dienstleistern betrieben, um ihre Datenbanken, Webseiten und Cloud-basierten Anwendungen bereitzustellen und zu verwalten. Rechenzentren sind die Grundvoraussetzungen für die Digitalisierung und haben damit erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung. Hierzulande wird für die Bezeichnung von Rechenzentren sehr oft auch der englische Begriff „Data Center“ bzw. „Datacenter“ oder „Datencenter“ verwendet.

Welche Arten von Rechenzentren gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Rechenzentren, die je nach Bedarf und Verwendungszweck spezialisiert sein können. Einige der gängigen Arten sind:

  • Enterprise- oder Unternehmensrechenzentren: Diese Rechenzentren werden von Unternehmen betrieben und dienen zur Unterstützung der internen IT-Infrastruktur.
  • Colocation-Rechenzentren: Das sind Rechenzentren, die von Drittanbietern betrieben werden und Serverraum-Mietleistungen anbieten. Unternehmen können ihre eigenen Server oder Hardware in diesen Rechenzentren unterbringen und die Infrastruktur gemeinsam mit anderen Kunden nutzen.
  • Cloud-Rechenzentren: Diese Rechenzentren werden von Anbietern wie Alibaba Cloud, Amazon Web Services (AWS), Google Cloud Platform (GCP), IBM Cloud, Oracle Cloud und Microsoft Azure betrieben und bieten Cloud-basierte Dienste wie Speicherplatz, Infrastruktur oder Plattformen für Unternehmen an.
  • Hyperscale-Rechenzentren: Diese Rechenzentren sind in der Regel sehr groß angelegt und eignen sich für große Unternehmen, die enorme Mengen an Daten verarbeiten müssen.
  • Edge-Rechenzentren: Dabei handelt es sich um kleinere, dezentrale Rechenzentren, die sich in der Nähe von Endnutzern befinden und oft für Dinge wie das Internet der Dinge (IoT) oder Smart Cities genutzt werden.

Was sind klimaneutrale Rechenzentren?

Ein klimaneutrales Rechenzentrum ist ein Rechenzentrum, das versucht, seine CO₂-Emissionen zu minimieren und den verbleibenden Teil durch entsprechende Maßnahmen auszugleichen, um letztendlich eine Nettoemission von null zu erreichen. Dies wird auf verschiedene Weise erreicht, wie etwa durch den Einsatz erneuerbarer Energiequellen wie Solar-, Wasser- oder Windenergie, durch effiziente Kühl- und Energiesparmaßnahmen wie Blue DC und durch die Unterstützung von Projekten zur Verringerung von CO₂-Emissionen. Darüber hinaus wird die entstandene Abwärme in ein Wärmenetz eingespeist und somit nutzbar gemacht. Ein klimaneutrales Rechenzentrum ist somit ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit.

Serverraum oder Rechenzentrum – was ist der Unterschied?

Ein Serverraum ist ein physischer Raum in einem Gebäude, in dem Server und andere IT-Infrastrukturkomponenten wie Switches, Router und Firewalls untergebracht werden. Der Serverraum dient dazu, eine kontrollierte und sichere Umgebung für die IT-Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Dieser Serverraum ist meistens nur eine einzige Räumlichkeit in einer Firma, Büro oder Schule.

Dagegen ist ein Rechenzentrum eine viel größere und umfassendere Einrichtung als ein einzelner Serverraum. Ein Rechenzentrum besteht oft aus mehreren Serverräumen und bietet eine umfassende Palette an IT-Services an. Rechenzentren können Hunderte oder sogar Tausende von Servern beherbergen und bieten zusätzliche Dienstleistungen wie Cloud-Hosting, Speicherung oder Datensicherung an.

Wo steht das größte Rechenzentrum der Welt?

Das größte Rechenzentrum der Welt befindet sich in Langfang in der chinesischen Provinz Hebei. Betrieben wird es von der Firma Range International Information Group. Es steht auf einer Fläche von über 585.000 Quadratmetern. Das größte Rechenzentrum in Deutschland ist Frankfurt 1. Es ist 60.000 Quadratmeter groß. Insgesamt gibt es auf der gesamten Welt über fünf Millionen Data Center auf einer Fläche von über 26 Quadratkilometern. Das entspricht fast 6.000 Fußballfeldern.

Wie viele Rechenzentren gibt es in Europa?

Eine genaue Anzahl der Rechenzentren in Europa ist sehr schwer zu ermitteln. Da es sich um eine schnell wachsende Branche handelt und viele Unternehmen in dieser Region tätig sind, kann man die Zahl nur schätzen. Laut einer Annahme von DataCenter Map gab es im Jahr 2020 mehr als 6.000 Rechenzentren in Europa – Tendenz steigend. Allerdings gibt dafür keine offizielle und aktuelle Quelle für eine exakte Anzahl. Das größte Rechenzentrum Europas liegt übrigens in Covilhã, Portugal. Das Data Center hat eine Fläche von rund 75.500 Quadratmetern. Das entspricht über elf Fußballfeldern. Laut Branchenverband Bitkom gibt es in Deutschland aktuell mehr als 3.000 Rechenzentren mit mehr als 40 kW IT-Anschlussleistung. Zudem befinden sich hierzulande mehr als 50.000 kleinere IT-Installationen und Rechenzentren.

Wer benötigt ein Rechenzentrum?

Unternehmen, Kommunen, Behörden, Institutionen und Privatpersonen nutzen jeden Tag direkte und indirekte Leistungen von Rechenzentren. In solchen Anlagen werden – vereinfacht ausgedrückt – Daten gespeichert und berechnet. Ein Rechenzentrum ist also ein Ort, an dem große Mengen von Computer- und Netzwerk-Hardware und -Software betrieben werden, um Daten zu speichern, zu verarbeiten und zu verwalten sowie Anwendungen für Benutzer bereitzustellen. Unternehmen und Organisationen nutzen Rechenzentren darüber hinaus, um ihre Dienste und Operationen aufrechtzuerhalten, indem sie Datenbanken, Anwendungen, E-Mails und andere Kommunikationsservices hosten. Rechenzentren können allerdings auch verwendet werden, um Datenanalyse, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zu betreiben. Sie sind auch für das Cloud-Computing unverzichtbar, da Cloud-Provider ihre Dienste von Rechenzentren aus weltweit bereitstellen.

Welche Fehler können beim Betrieb eines Rechenzentrums gemacht werden?

Um Fehler im Betrieb eines Rechenzentrums von Beginn an auszuschließen, sollten folgte Punkte genau beachtet werden:

  1. Stromausfälle: Ein Stromausfall kann zu einem Ausfall des gesamten Rechenzentrums führen. Es ist wichtig, Redundanz in der Stromversorgung zu haben, um Ausfälle zu vermeiden.
  2. Überhitzung: Überhitzung kann zu einer Beschädigung von Hardware-Komponenten führen und somit zu einem Ausfall des Rechenzentrums. Eine effektive Kühlung der Serverräume ist daher unerlässlich.
  3. Netzwerkprobleme: Netzwerkunterbrechungen können zu Ausfällen von Anwendungen oder Diensten führen, die auf den Servern im Rechenzentrum ausgeführt werden. Eine sorgfältige Überwachung des Netzwerks ist daher wichtig.
  4. Sicherheitslücken: Sicherheitslücken können zu Datenverlusten oder sogar zum Diebstahl von Daten führen. Es ist äußerst wichtig, sicherzustellen, dass das gesamte Rechenzentrum gut gegen Cyberangriffe geschützt ist.
  5. Hardwarefehler: Hardware-Ausfälle wie defekte Festplatten, Arbeitsspeicher usw. können zu Ausfallzeiten führen. Es ist wichtig, eine umfassende Überwachung aller Server und Komponenten zu haben, um Fehler frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Um eine zuverlässige und effektive Betriebsumgebung im Rechenzentrum zu gewährleisten, müssen Sie sich auf eine gründliche Planung, regelmäßige Wartung, Überwachung und das Eingreifen im Falle von Problemen konzentrieren.

Was versteht man unter “Green IT” im Kontext von Rechenzentren?

“Green IT” bezieht sich auf Bestrebungen, die Umweltauswirkungen von IT-Operationen, insbesondere von Rechenzentren, zu minimieren. Dies kann durch den Einsatz von energieeffizienter Hardware, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, die Optimierung von Kühlungssystemen und die Reduzierung des allgemeinen Energieverbrauchs erreicht werden. Ziel ist es, die CO2-Bilanz zu verbessern und einen nachhaltigen Betrieb zu fördern.

Wie wichtig ist die Standortwahl für ein Rechenzentrum?

Die Standortwahl ist aus mehreren Gründen sehr wichtig, unter anderem wegen der Verfügbarkeit und Kosten von Strom, der Nähe zu wichtigen Internetknotenpunkten für geringe Latenzzeiten, dem Risiko von Naturkatastrophen und den klimatischen Bedingungen, die die Kühlkosten beeinflussen können. Ein gut gewählter Standort kann Betriebskosten erheblich reduzieren und die Gesamteffizienz steigern.

Welche Sicherheitsmaßnahmen sind für Rechenzentren unerlässlich?

Zu den unerlässlichen Sicherheitsmaßnahmen gehören physische Sicherheitsmaßnahmen wie Zugangskontrollsysteme, Überwachungskameras und Sicherheitspersonal. Ebenfalls wichtig sind netzwerkbasierte Sicherheitslösungen wie Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS) und regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen. Datenschutzkonformität und Redundanz bei Stromversorgung und Datenverbindungen sind ebenfalls entscheidend.

Warum ist Redundanz in Rechenzentren wichtig?

Redundanz ist entscheidend, um die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Dienste zu gewährleisten – auch im Falle von Hardwareausfällen, Stromausfällen oder Netzwerkproblemen. Mehrfache Stromversorgungswege, Kühlungssysteme und Netzwerkanbindungen sorgen für kontinuierlichen Betrieb und minimieren Ausfallzeiten.

Wie wirkt sich die Kühlung auf den Betrieb eines Rechenzentrums aus?

Die Kühlung ist ein wesentlicher Faktor für die Energieeffizienz und die Lebensdauer der Hardware. Effektive Kühlungssysteme verhindern Überhitzung und sichern die optimale Leistung der IT- Geräte. Innovative Kühltechnologien, wie freie Kühlung und Flüssigkeitskühlung, können die Kühlkosten erheblich reduzieren.

Welche Trends beeinflussen die Entwicklung und den Betrieb von Rechenzentren?

Zu den aktuellen Trends gehören der Einsatz von erneuerbaren Energien, die Entwicklung hin zu Edge-Computing, um Datenverarbeitung näher an den Endbenutzer zu bringen, die zunehmende Automatisierung im Betrieb von Rechenzentren und der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Optimierung von Betriebsprozessen sowie die verstärkte Beachtung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Was muss ich bei einer Rechenzentrumsplanung berücksichtigen?

Eine sorgfältige Planung ist entscheidend für den erfolgreichen Betrieb eines Rechenzentrums. Dabei sollten einige Aspekte berücksichtigt werden:

  1. Standort: Der Standort des Rechenzentrums ist wichtig. Es sollte sich in einer sicheren, Nicht-Erdbebenzone befinden, welche zugleich leicht zugänglich für IT-Personal und Wartungskräfte ist. Außerdem sind der lokale Energiemix und dessen CO₂-Emissionen sowie die mögliche Anbindung an Nah- und Fernwärmenetze zu berücksichtigen.
  2. Klimatisierung: Da IT-Komponenten nur in einem bestimmten Temperaturbereich effizient zu betreiben sind, sollte das Raumklima kontinuierlich überwacht und kontrolliert werden. Das Rechenzentrum benötigt ein ausgeklügeltes Kühlsystem, um eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten sowie Stromspeicherung und Redundanz einzurichten.
  3. Stromversorgung: Ein Rechenzentrum benötigt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) und Backup-Generatoren. Bei einer Stromunterbrechung könnte es schnell zu Datenverlusten und Komplikationen im IT-Bereich kommen.
  4. Sicherheit: Ein Rechenzentrum muss vor Vandalismus, Diebstahl oder anderen Bedrohungen durch physikalische Barrieren und Zugangssystem geschützt sein. Zugang zu kritischen Bereichen wie Generatorraum, Kühlsystemsteuerung etc. sollten auf ein notwendiges Minimum beschränkt sein.
  5. Netzwerk: Ein Rechenzentrum benötigt eine schnell leitende und sichere Netzwerkarchitektur, welche für alle Systeme, die es im Rechenzentrum zu verbinden gilt, optimiert ist.
  6. Überwachung: Durch den Einsatz von Sensoren und Kameraüberwachungssystemen kann das Rechenzentrum rund um die Uhr überwacht und abgesichert werden.
  7. Wartung und Instandhaltung: Das Rechenzentrum muss regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit und Updates geprüft werden, um Ausfälle und Datenverluste zu vermeiden.

Dies sind nur einige wenige wichtige Aspekte, die bei einer Rechenzentrumsplanung berücksichtigt werden sollten.

Wie wird die Energieeffizienz in Rechenzentren gemessen?

Die Energieeffizienz in Rechenzentren wird häufig durch den Power Usage Effectiveness (PUE)-Wert gemessen. Der PUE-Wert ist das Verhältnis der gesamten im Rechenzentrum verbrauchten Energie zur Energie, die von den IT-Geräten verbraucht wird. Ein idealer PUE-Wert liegt nahe bei 1,0, was bedeutet, dass fast keine Energie für Kühlung oder andere Nicht-IT-bezogene Funktionen aufgewendet wird.

Wie kann die Skalierbarkeit von Rechenzentren sichergestellt werden?

Die Skalierbarkeit kann durch modulares Design und die Verwendung von standardisierten Komponenten gewährleistet werden. Hierdurch können Kapazitäten bei Bedarf flexibel hinzugefügt oder reduziert werden. Außerdem sollten bei der Planung zukünftige Technologien und mögliche Erweiterungen des physischen Standortes mitberücksichtigt werden.

Wie wird die Datensicherheit in Rechenzentren gewährleistet?

Datensicherheit wird durch eine Kombination aus physischen und digitalen Maßnahmen erreicht, darunter strenge Zugangskontrollen, Verschlüsselung, regelmäßige Sicherheitsaudits, Compliance mit internationalen Sicherheitsstandards und die Implementierung von Sicherheitspolitiken und -verfahren zur Verhinderung von Datenlecks und Cyberangriffen.

Warum muss ein Rechenzentrum gekühlt werden?

Damit Server und Speichersysteme in einem Rechenzentrum rund um die Uhr reibungslos arbeiten, müssen sie ständig gekühlt werden. Denn je höher die Temperatur an elektronischen Bauteilen ist, desto größer ist die Gefahr, dass sie ausfallen können. Zudem sorgen höhere Temperaturen für einen übermäßigen Energieverbrauch, der hohe Kosten verursacht und auch schädlich für die Umwelt ist.

Allerdings benötigen Speicher, Server und Netzwerkkomponenten in einem Data Center Strom. Diesen wandeln sie in Wärme um. Mit einer durchdachten und nachhaltigen Klimatisierung wird dafür gesorgt, dass diese Wärme abgeführt wird und das Rechenzentrum in einem für die sensiblen Gerätschaften richtigen Temperaturbereich betrieben wird. Das gilt vor allem auch in Zeiten, in denen die Preise für Energie stark steigen und das 1,5 °C-Ziel erreicht werden muss. Dabei sollte man auch das Thema Sicherheit nicht aus den Augen verloren werden. So ist die Redundanz der Systeme ein Muss. Sollte nämlich das Kühlsystem ausfallen, kann dies sehr schnell zu einem totalen Blackout führen.

Dank moderner Technologien wie Building Information Modeling (BIM) und Data Center Management (DCM) ist es möglich, die Kühlsysteme vernetzt zu planen und von jedem Ort der Welt aus zu überwachen und zu steuern. Die Zukunft der Rechenzentrumskühlung ist also intelligent, nachhaltig und sicher.

Warum sollte ein Rechenzentrum zertifiziert sein?

Um einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Betrieb dauerhaft zu sichern, helfen regelmäßige Dokumentationen und Prüfungen der Anlage. Die Zertifizierung von Rechenzentren ist darum auch ein wesentlicher Faktor, um Nachhaltigkeit, Sicherheit und Resilienz zu gewährleisten. Aufgrund der schnellen Entwicklung durch die Digitalisierung stößt die Rechenzentrumsinfrastruktur immer wieder schnell an ihre Grenzen. Trotzdem muss die gestiegene Nachfrage in einer digitalen Welt abgedeckt werden. Denn Rechenzentren sind für sehr viele Bereiche unerlässlich. Sie sind die Basis für Notfallaufnahme, Operationsplanung oder die Medikamentenausgabe im Krankenhaus. Ebenso wichtig sind Rechenzentren bei der Energieversorgung oder bei kommunalen Diensten. Aber auch die moderne Produktion in der Automobilindustrie sowie Flug-, Verkehrs- oder Ampelsteuerung bei Großstädten sind beispielsweise ohne Rechenzentren nicht möglich. Und natürlich sind Data Center auch für den privaten Bereich, wie etwa in der Telekommunikation, unverzichtbar. In nahezu jedem Lebensbereich sind wir aufgrund der heutigen Vernetzung auf Rechenzentren angewiesen. Da sich die Zahl der Workloads, die in Rechenzentren installiert werden seit 2010 bereits verfünffacht hat, ist dieser Anstieg auch in Zukunft zu erwarten.

Mit Zertifizierungen lässt sich dokumentieren, wie energieeffizient und klimafreundlich Rechenzentren arbeiten. Dabei werden für Betreiber weitere Potenziale abgeschöpft, mit denen sie ihre Anlage auch wirtschaftlich effizient betreiben können. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen nationalen und internationalen Zertifizierungen.

Wie ist ein Rechenzentrum geschützt?

Die Sicherheit für und in einem Rechenzentrum steht auf unterschiedlichen Säulen. Bei der Netzwerksicherheit sollten in erster Linie eine sehr gute Antivirensoftware und Firewalls zum Einsatz kommen, um die IT vor Eindringlingen zu schützen. Des Weiteren sollten intelligent angeordnete Zugriffssysteme die gesamte Anlage schützen. In Form von dreistufigen Sicherheitszonen mit Türzugangssystemen, einer effektiven Kameraüberwachung sowie biometrischen Zutrittskontrollen kann ein vollständiger Schutz garantiert werden. Dazu gehört auch die Einhaltung der neuen Datenschutzgrundverordnung. So ist der Datenschutz für diese sensiblen Daten immer gewährleistet.