Beratung für Rechenzentren und IT-Infrastruktur

Wir beraten Sie zu Rechenzentren und kritischer IT-Infrastruktur: von der Rechenzentrumsstrategie über Netzwerk-, Server- und Sicherheitskonzepte bis zur Einführung souveräner KI. Gemeinsam bewerten wir Bestand, Risiken und Entwicklungsmöglichkeiten und leiten konkrete Schritte für Modernisierung, Ausfallsicherheit und einen wirtschaftlichen Betrieb ab.

Beratungsbereiche  •  Audits   •  Verfügbarkeit   •   Qualifikationen   •   EU Green Deal

Rechenzentrumsberatung: Strategie, IT-Infrastruktur und souveräne KI

Eine fundierte Rechenzentrumsberatung macht technische Anforderungen, Risiken und Investitionsentscheidungen nachvollziehbar. High Knowledge verbindet Infrastrukturwissen mit Erfahrung aus Planung, Bau und Betrieb. Wir dokumentieren Annahmen, vergleichen Handlungsoptionen und entwickeln mit Ihnen eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Unser Fördermanagement verbindet die Analyse von Fördermöglichkeiten mit Antragstellung, Nachweisen und Monitoring.

Zu Beginn jedes Rechenzentrumsprojekts gibt es unterschiedliche Fragen und Herausforderungen. Viele unserer Kunden haben bereits genaue Ideen, welche wir in unserer Erstberatung diskutieren und analysieren.

Hierbei ist es uns wichtig, die unterschiedlichen Anforderungen zu koordinieren und an die Kundenbedürfnisse, sowie deren Unternehmensziele anzupassen.

Konzeptvisualisierung: BIM-Arbeitsplatz mit digitalem Gebäudemodell und physischem Rechenzentrumsmodell.
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Rechenzentrumsstrategie

Neubau, Erweiterung oder anderes Betriebsmodell? Wir bewerten Standorte, Anforderungen und Investitionen gemeinsam. Sie erhalten ein Zielbild, einen nachvollziehbaren Variantenvergleich und eine Roadmap mit priorisierten Maßnahmen. Eine Machbarkeitsstudie vertieft die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit Ihres Vorhabens.

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Retrofit & Modernisierung

Das bestehende Rechenzentrum sicher weiterentwickeln. Wir prüfen Anlagenzustand, Kapazitäten, Effizienz und betriebliche Abhängigkeiten. Daraus entsteht ein priorisierter Maßnahmenplan mit bewerteten Risiken und einer abgestimmten Umsetzungsfolge. Wartungsfenster, temporäre Versorgung und der laufende Betrieb fließen von Beginn an ein.

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Souveräne KI & Agentic AI

KI einführen und Daten, Modelle und Abläufe kontrollieren. Für Mittelstand, Konzerne und Pharmaunternehmen klären wir Anwendungsfälle, Datenzugriffe und technische Voraussetzungen. Sie erhalten ein Infrastruktur- und Betriebskonzept mit Zuständigkeiten, Freigabeschritten und einem Vorgehen zur Einführung.

Wir begleiten Sie von der Analyse bis zum produktiven Betrieb – bei Ihnen vor Ort oder in unserem Rechenzentrum in Deutschland. Kontrollierte KI-Agenten und die projektbezogene Prüfung der geltenden Anforderungen des EU AI Act werden von Anfang an berücksichtigt.

KI-generierte Konzeptvisualisierung: Arbeitsplatz mit lokal betriebener KI und eigener Recheninfrastruktur.
Konzeptvisualisierung · KI und Infrastruktur gemeinsam denken.

KRITIS & physische Resilienz

Standortgefahren, Versorgung und betriebliche Abhängigkeiten bewerten. Wir ordnen das KRITIS-Dachgesetz projektbezogen ein und entwickeln umsetzbare Schutzmaßnahmen.

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NIS2 & Cybersicherheit

Sicherheitsmaßnahmen und technische Abhängigkeiten strukturiert prüfen. Eine priorisierte Roadmap verbindet Anforderungen des BSIG mit Ihrer betrieblichen Umsetzung.

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Konzeptvisualisierung: Kühlanlage mit geordneten Rohrleitungen, Pumpen und Wärmetauschern.
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Optimierung und Nachhaltigkeit

Unsere Aufgabe: Ihnen geeignete Möglichkeiten zum Schutz und zur Optimierung der IT-Infrastruktur Ihres Unternehmens aufzuzeigen und Optimierungspotenziale nachvollziehbar zu bewerten. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf nachhaltige Ansätze für eine durchgängige und konsequente Kreislaufwirtschaft („Cradle to Cradle“), sowie einer Reduzierung der benötigten Energie und Optimierung der CO2-Bilanz.

Unsere Dienstleistungen richten sich an Unternehmen, Behörden und Organisationen jeder Größe. Insbesondere an diejenigen, die hohe Anforderungen an Datenmanagement, Speicherung und Sicherheit haben.

Audits und Konformitätsprüfungen:

Ein Audit beginnt mit einem klaren Prüfgegenstand: Welche Anlage, welcher Standort und welche Anforderungen werden betrachtet? Wir stimmen Kriterien, Datenquellen und erforderliche Nachweise mit Ihnen ab und machen Abweichungen nachvollziehbar. Eine erste Bestandsbewertung, die Vorbereitung auf eine Prüfung und die eigentliche Zertifizierungsentscheidung sind unterschiedliche Leistungen.

Im Rechenzentrumsumfeld können etwa DIN EN 50600, Informationssicherheitsanforderungen oder Umweltkriterien relevant sein. Anforderungen aus Energieeffizienzgesetz und EU-Taxonomie müssen für die konkrete Tätigkeit, Anlagengröße und Betreiberrolle eingeordnet werden. Der European Green Deal selbst ist kein einheitlicher Zertifizierungsstandard für ein Rechenzentrum.

Sie erhalten im vereinbarten Umfang eine Übersicht der geprüften Punkte, vorhandener Belege, offener Nachweise und empfohlener Maßnahmen. Prioritäten richten sich nach Risiko, Abhängigkeiten und Aufwand. Bei einer anschließenden Zertifizierung bleibt die Entscheidung bei der zuständigen Zertifizierungsstelle.

Im Rahmen unserer Beratung bieten wir folgende Dienstleistungen an:

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Neben professionellen, agilen Beratungsmethoden verwenden wir ein Qualitätsmanagementsystem, mit dem wir jederzeit eine professionelle Ausführung gewährleisten.

Auf Anfrage planen wir das gesamte Projekt und begleiten Sie bei der Umsetzung.  Jedes Unternehmen benötigt ein ideales, auf individuelle Anforderungen zugeschnittenes Rechenzentrumskonzept, welches wir sehr gerne für Sie entwickeln.

Reden wir darüber!

Von der ersten Frage zur belastbaren Machbarkeitsstudie

1. Ziele und belastbare Ausgangsdaten klären

Am Anfang steht eine konkrete Entscheidung: Bestehende Räume ertüchtigen, einen neuen Standort entwickeln, modular erweitern oder IT extern unterbringen? Wir besprechen die benötigten Dienste, Schutzanforderungen, Wachstumsannahmen und den zeitlichen Rahmen. Vorhandene Pläne, Messwerte und Betriebsunterlagen werden auf Vollständigkeit geprüft. Fehlende Angaben bleiben als offene Punkte sichtbar, statt unbemerkt zu vermeintlichen Fakten zu werden.

2. Bestand und Standort untersuchen

Eine Machbarkeitsstudie betrachtet die vorhandene oder geplante Infrastruktur als Gesamtsystem. Flächen, Tragfähigkeit, Zufahrt, Brandabschnitte, Netzanschluss und verfügbare Kühlmöglichkeiten beeinflussen sich gegenseitig. Hinzu kommen standortbezogene Risiken, Wartungszugänge und Anforderungen an den laufenden Betrieb. Wir legen fest, welche Besichtigungen, Messungen und Fachuntersuchungen zum beauftragten Umfang gehören.

3. Varianten technisch vergleichen

Aus den Grundlagen entwickeln wir geeignete Varianten. Das kann den Vergleich von Bestandsumbau, Holzbau, konventionellem Bau und modularer Erweiterung umfassen. Für KI-Anwendungen werden GPU-Last, Gleichzeitigkeit, Kühltechnik und die Einbindung in die vorhandene IT gemeinsam betrachtet. Jede Variante erhält dieselben Bewertungskriterien, etwa Verfügbarkeit, Erweiterbarkeit, Energiebedarf und organisatorische Auswirkungen.

4. Kosten und Abhängigkeiten transparent machen

Ein günstiger Anschaffungspreis sagt noch wenig über die wirtschaftliche Eignung aus. Wir betrachten Investitionen, Energie, Wartung, Personal und erforderliche Ersatzmaßnahmen über den vereinbarten Zeitraum. Schätzungen werden mit ihrem Datenstand und ihren Grenzen dokumentiert. Unsichere Größen wie Lastentwicklung oder Energiepreise lassen sich in mehreren Szenarien vergleichen. So wird erkennbar, welche Annahmen die Entscheidung besonders stark beeinflussen.

5. Eine umsetzbare Entscheidung vorbereiten

Das Ergebnis ist eine abgestimmte Empfehlung mit Variantenvergleich, wesentlichen Risiken und nächsten Arbeitsschritten. Dazu gehören Verantwortlichkeiten, erforderliche Freigaben und ein realistischer Terminrahmen. Verbleibende Untersuchungen oder Genehmigungsfragen werden ausdrücklich benannt. Sie können entscheiden, ob und wie Sie das Vorhaben vertiefen möchten. Die anschließende Rechenzentrumsplanung wird als eigener Leistungsumfang vereinbart.

Ergebnisse Ihrer Rechenzentrumsberatung

Je nach Auftrag erhalten Sie eine Anforderungsliste, eine nachvollziehbare Bestandsbewertung, technische Konzeptvarianten, einen Kostenrahmen sowie eine priorisierte Maßnahmenplanung. Der Bericht trennt Beobachtungen, Annahmen und Empfehlungen. Er benennt die zugrunde liegenden Unterlagen und den betrachteten Anlagenumfang. Welche Messungen, Berechnungen oder Nachweise zusätzlich erforderlich sind, wird vor einer weiterführenden Beauftragung geklärt.

Auch kleinere Vorhaben profitieren von diesem Vorgehen. Die Erneuerung einer USV, ein zusätzlicher GPU-Server oder eine Kühlungsumstellung kann Auswirkungen auf Schutzkonzept, Netzanschluss und Betriebsabläufe haben. Eine frühe Einordnung hilft, notwendige Anpassungen gemeinsam zu planen. Umfangreiche Standort- und Neubauvorhaben erhalten entsprechend vertiefte Analysen. Entscheidend ist der Entscheidungsbedarf, nicht eine pauschale Mindestgröße.

Rechenzentrumsberatung in Köln und NRW

Von unseren Standorten Köln und Bonn/Rhein-Sieg begleiten wir Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Rechenzentrumsbetreiber in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Kundentermine, Bestandsaufnahmen und Abstimmungen mit den Projektbeteiligten werden passend zum Vorhaben organisiert. Unsere Planung, Projektsteuerung und Fertigung arbeiten eng zusammen. Die regionalen Ansprechpartner und ihre Aufgaben finden Sie auf unserer Standortseite.

Fachliche Erfahrung für Ihre Entscheidung

Unsere Mitarbeit an der Rechenzentrumsnormung im DKE/GK 719 und die ATD-Qualifikation im Team verbinden Projektpraxis mit Anforderungen an Planung und Nachweisführung. Wir besprechen früh, welche Standards für Ihre Anlage relevant sind. Normungsarbeit und Expertise sowie die veröffentlichten Projektbeispiele geben Einblick in diesen Hintergrund.

„Die konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit während und nach der Projektabwicklung hat uns überzeugt und eine Vertrauensbasis geschaffen“

Aus einer auf unserer Startseite veröffentlichten Kundenstimme zur städtischen IT-Infrastruktur.

Für den Einstieg genügen eine Beschreibung Ihres Vorhabens und die bereits verfügbaren Unterlagen. Wir klären gemeinsam die entscheidenden Fragen und schlagen einen passenden Beratungsumfang vor. Rechenzentrumsberatung anfragen.

Verfügbarkeit

„Die Verfügbarkeit eines technischen Systems ist die Wahrscheinlichkeit oder das Maß, dass das System bestimmte Anforderungen zu einem bestimmten Zeitpunkt bzw. innerhalb eines vereinbarten Zeitrahmens erfüllt. (…) Sie ist ein Qualitätskriterium und eine Kennzahl eines Systems.“

(Quelle: Wikipedia 2021)

Ein System ist verfügbar, wenn es seine vorgesehenen Aufgaben erfüllen kann. Die zeitbezogene Verfügbarkeit ist das Verhältnis der verfügbaren Betriebszeit zur betrachteten Gesamtzeit: Verfügbarkeit = (Gesamtzeit − Ausfallzeit) / Gesamtzeit × 100 %. Messzeitraum, Wartungszeiten und die Definition eines Ausfalls müssen für einen Vergleich einheitlich festgelegt werden.

Verfügbarkeit = (Gesamtzeit minus Ausfallzeit) geteilt durch Gesamtzeit, mal 100.

Eine 99-prozentige Verfügbarkeit entspricht somit einer jährlichen Ausfallzeit von fast 88 Stunden, bzw. 3,5 Tagen, was mit einem hochverfügbaren Rechenzentrum wenig zu tun hat.

Jährliche Ausfallzeit je Verfügbarkeit, bezogen auf 365 Tage: 99,9 % entsprechen 8,76 Stunden; 99,99 % entsprechen 52,56 Minuten; 99,999 % entsprechen 5,26 Minuten.

Somit ist die Frage der Verfügbarkeit entscheidend hinsichtlich der Risikoanalyse bzw. der Standzeitkosten. Da die Verfügbarkeit einen direkten Einfluss auf das gesamte Rechenzentrumskonzept mit allen seinen Redundanzen hat, baut an dieser Stelle eine saubere und durchgängige Planung auf.

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Qualifikationen

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Akkreditierter Tier-Designer des Uptime Institute

Rechenzentren unterscheiden sich in vielfältiger Weise. Die Unterschiede betreffen die Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit, Systemtechnik, Energie-Effizienz...

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Zugelassener Blauer Engel Auditor

Der Blaue Engel bewertet Rechenzentren anhand festgelegter Umweltkriterien. Wir begleiten Bestandsbewertung, Maßnahmenplanung und die Vorbereitung der erforderlichen Nachweise.

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Unternehmensberatung und Fördermöglichkeiten

Welche Förderung passt zu Ihrem Vorhaben? Wir unterstützen Sie bei der Einordnung der Programme und Voraussetzungen.

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EU- und öffentliche Finanzierungsberatung

Im Bereich Rechenzentren und IT-Infrastruktur existieren eine Reihe öffentlicher Fördermöglichkeiten. Um Kommunen dabei zu unterstützen, das Potenzial zur Steigerung der Energie...

European Green Deal und die EU-Taxonomie

Europa soll der erste klimaneutrale Kontinent und damit weltweit Vorreiter in Bezug auf Klimaschutz werden. Der Klimaschutz steht deswegen im Zentrum des Green Deals, den die Europäische Union 2019 vorgestellt hat. Dabei sollen die Klimaschutzziele der EU bis 2050 umgesetzt werden.

Der Green Deal vereint ökonomische, ökologische und soziale Aspekte (ESG-Kriterien, engl. Environmental, Social and Governance). Dabei wurden Maßnahmen für eine Dekarbonisierung vieler Wirtschaftsbereiche entwickelt, z. B. Energieversorgung, Industrie, Handel, Finanzierung, Land- und Forstwirtschaft und Verkehr. 

Mit der Taxonomie hat die Europäische Union ein Klassifikationsschema eingeführt, um verbindlich festzulegen, welche Wirtschaftstätigkeiten als ökologisch nachhaltig eingestuft werden. Die so ermittelten Tätigkeiten sollen zudem mit zielgerichteten Investitionen gestärkt und klimabezogene Daten von Marktteilnehmern für Dritte transparent gemacht werden.

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Konzeptvisualisierung: Modulares Rechenzentrum in einer naturnah gestalteten Umgebung.
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