
Sicher, zuverlässig und effizient
Insbesondere unter dem Blickwinkel der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) ist eine korrekte Auswahl von geeigneten Kabeltypen unerlässlich. So können konzentrisch ausgeführte Schutzleiter die Feldstärken, die von einem Kabel ausgehen drastisch reduzieren und so zu einem sicheren Betrieb der IT-Infrastruktur beitragen.
Wir berücksichtigen bei der elektrischen Verkabelung in erster Linie zwei Kriterien: Zuverlässigkeit und Sicherheit. Die richtige Wahl der Kabel ist ein wesentlicher Faktor für den sicheren und zuverlässigen Betrieb von elektrischen Anlagen. Dabei ist es wichtig, die Kabeltypen an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Ein Fehler in der Auswahl der Kabel kann schnell zu einem großen Problem werden, das nicht nur den Betrieb der Anlage beeinträchtigt, sondern auch zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko führt.
Die Verkabelung von Rechenzentren stellt besondere Ansprüche an die Qualität und den Einsatz der verschiedenen Materialien. Die Installation muss neben vielen anderen Aspekten auch feuerfest sein, damit im Brandfall keine gefährlichen Situationen entstehen. Außerdem sollte die Verkabelung so gestaltet sein, dass Störfaktoren wie EMV, RFI und ESD möglichst weitgehend ausgeschlossen werden.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
EMV steht für elektromagnetische Verträglichkeit und beschreibt die Fähigkeit einer Anlage, sich gegen Störungen durch elektromagnetische Felder zu schützen.
Radiofrequency Interference
(RFI)
RFI ist die Abkürzung für Radiofrequency Interference und bezeichnet störende Impulse in der Kommunikation.
Electrostatic Discharge
(ESD)
ESD steht für Electrostatic Discharge und beschreibt die Entladung von statischer Elektrizität.
Elektrische Verkabelung: Versorgung bis zum IT-Verbraucher
Strombelastbarkeit und Spannungsfall
Leitungsquerschnitt und Verlegeart werden auf Last, Leitungslänge und Umgebungsbedingungen abgestimmt. Häufung und Temperatur beeinflussen die zulässige Belastung. Schutzorgane, Spannungsfall und Kurzschlussbeanspruchung müssen gemeinsam bewertet werden.
A/B-Versorgung und Trassen
Getrennte Versorgungswege unterstützen die gewünschte Verfügbarkeit nur, wenn gemeinsame Ausfallursachen betrachtet werden. Trassenführung, Kennzeichnung und eindeutige Zuordnung der Stromkreise sind deshalb ebenso wichtig wie zusätzliche Leitungen.
Kabel oder Stromschiene
Kabelsysteme und Stromschienen bieten unterschiedliche Möglichkeiten für Abgänge und spätere Erweiterungen. Die Auswahl berücksichtigt Leistung, Platz, Umgebungsbedingungen und Wartung. Potentialausgleich und die Abstimmung mit der Datenverkabelung gehören zum Gesamtkonzept.
Prüfen und sicher übergeben
Messungen, Stromlaufpläne und Stromkreisverzeichnisse bilden die Grundlage der Übergabe. Erweiterungen im Bestand benötigen ein abgestimmtes Schalt- und Arbeitskonzept. Reservekapazitäten und freie Abgänge werden nachvollziehbar dokumentiert.
Vorsprung durch Wissen
Die Verkabelung muss also EMV-, RFI-und ESD-fest sein, um einen reibungslosen Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Wir beraten Sie gern bei der Planung Ihrer Verkabelung und unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Komponenten. Kontaktieren Sie uns gerne für ein Beratungsgespräch.