DIN EN 50600
ISO/IEC 22237

Die als europäische Rechenzentrumsnorm bekannte EN 50600, besteht aus einer Reihe von Veröffentlichungen, in denen Standards für Rechenzentren definiert sind. Die Norm beschreibt den Entwicklungsprozess eines Rechenzentrums anhand von 4 Hauptteilen und ist daher auch für die Planung eines Rechenzentrums optimal strukturiert.

Teil 1

Teil 1 beschäftigt sich mit allgemeinen Konzepten und erarbeitet die Rahmenbedingungen für das Rechenzentrum. Beispielsweise werden Schutz- und Verfügbarkeitsklassen definiert, welche die Grundlage für nachfolgende Planungen oder Audits eines Rechenzentrums darstellen.

Teil 3

Teil 3 befasst sich mit dem Betrieb und der Organisation des Rechenzentrums. In diesem Abschnitt finden Sie Managementprozesse sowie Informationen zur Unternehmensorganisation. Betriebskonzepte oder Notfallkonzepte können aus den hier angegebenen Rahmenbedingungen entwickelt werden.

Teil 2

Teil 2 der EN 50600 bietet Planungsideen für die Konzeption der Rechenzentrumsinfrastruktur. Die in Teil 1 angegebenen Schutz- und Verfügbarkeitsklassen werden hier in Teilen in Praxisbeispiele umgesetzt. Die Schemata und Skizzen in der Norm können hier jedoch keine Ingenieurleistungen ersetzen, sondern sind als „Richtlinie“ für den Planer zu verstehen.

Teil 4

Teil 4 beschreibt Kennzahlen für Rechenzentren. Die im Standard aufgeführten Kennzahlen (KPIs) dienen zur Beurteilung der Effizienz oder Wirtschaftlichkeit bestehender Rechenzentren sowie als Benchmark in Planungsprozessen für neue Projekte. So können Rechenzentren objektiv miteinander verglichen oder Zielwerte definiert werden.

Teil 1

Teil 1 beschäftigt sich mit allgemeinen Konzepten und erarbeitet die Rahmenbedingungen für das Rechenzentrum. Beispielsweise werden Schutz- und Verfügbarkeitsklassen definiert, welche die Grundlage für nachfolgende Planungen oder Audits eines Rechenzentrums darstellen.

Teil 2

Teil 2 der EN 50600 bietet Planungsideen für die Konzeption der Rechenzentrumsinfrastruktur. Die in Teil 1 angegebenen Schutz- und Verfügbarkeitsklassen werden hier in Teilen in Praxisbeispiele umgesetzt. Die Schemata und Skizzen in der Norm können hier jedoch keine Ingenieurleistungen ersetzen, sondern sind als „Richtlinie“ für den Planer zu verstehen.

Teil 3

Teil 3 befasst sich mit dem Betrieb und der Organisation des Rechenzentrums. In diesem Abschnitt finden Sie Managementprozesse sowie Informationen zur Unternehmensorganisation. Betriebskonzepte oder Notfallkonzepte können aus den hier angegebenen Rahmenbedingungen entwickelt werden.

Teil 4

Teil 4 beschreibt Kennzahlen für Rechenzentren. Die im Standard aufgeführten Kennzahlen (KPIs) dienen zur Beurteilung der Effizienz oder Wirtschaftlichkeit bestehender Rechenzentren sowie als Benchmark in Planungsprozessen für neue Projekte. So können Rechenzentren objektiv miteinander verglichen oder Zielwerte definiert werden.
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Risiko- und Geschäftsanalyse

Als Grundlage dient eine strukturierte und bedarfsgerechte Risiko- und Geschäftsanalyse. Dabei wird das jeweilige Geschäftsrisiko, Sicherheitsniveau, Standzeitkosten und externe Bedrohungen in Anlehnung an die DIN EN 31010 | IEC/ISO 31010 analysiert und bewertet.

Davon abgeleitet werden vor Beginn der Planung und unter Berücksichtigung der Vorgaben aus der Norm die Verfügbarkeitsklasse (VK1-VK4), die Schutzklasse (SK1-SK4) als auch das für die Messungen zur Energieeffizienz benötigte Granularitätsniveau (GN1-GN3) für den Rechenzentrumsbetrieb festgelegt. Dies ergibt zusammengefasst die individuelle RZ-Klassifizierung. 

Auf dieser Basis werden dann die Planung und Ausführung von RZ-Neubauten oder RZ-Ertüchtigungen entsprechend umgesetzt.  Dabei gehören EMV-Konzept und Blitzschutz (DIN EN 62305) genauso zu den Planungsgrundsätzen, wie Verkabelung (DIN EN 50174) und Potenzialausgleich (DIN EN 50310).

Unsere Erfahrung und Expertise

Als Mitautoren der DIN EN 50600 wirken wir in der Normungsarbeit für Rechenzentren mit. Unser Engagement im zuständigen Normungskomitee verbindet die Entwicklung des Regelwerks mit der Praxis aus Planung, Bau und Betrieb. Mehr zu unseren Akkreditierungen und Mitgliedschaften sowie zum DKE/GK 719 „Rechenzentren“.

Wir planen Rechenzentren und IT-Infrastruktur nach den vereinbarten Anforderungen der DIN EN 50600 beziehungsweise ISO/IEC 22237. Verfügbarkeitsziele, Schutzbedarf, Energieeffizienz und betriebliche Abläufe stimmen wir auf Ihren konkreten Standort ab.

High Knowledge bietet außerdem Voraudits, Audits und eigene Zertifizierungen an. Prüfgegenstand, Normteile und Ausgabestände werden vorab festgelegt; die Ergebnisse werden nachvollziehbar dokumentiert.

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Die Norm ist im Einzelnen folgendermaßen gegliedert:

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